Fuszball12.09.2006 11:56h

Was soll ich sagen? Das, woran ich den letzten Wochen nur ganz unterschwellig zu denken gewagt habe, ist wahr geworden. Die Ostsse-Schalker von Hansa Rostock haben erheblichen Schiffbruch erlitten und werden wohl für längere Zeit auf Tauchstation bleiben. Klartext: Eine supermotivierte Babelsberger Mannschaft, die zeitweise 2:0 hat führte hat die Hanseaten erniedrigt und gedemütigt. So wie es bei guten Spielen sein sollte.

Das 1:0 bescherte der rotschöpfige Neuzugang Mutschler mit einem wunderschönen Freistosztor in der 36. Minute. Bis zur Pause konnte das Ergebnis gehalten werden. Beim Pausenbier wurden dann vermehrt Stimmen laut, dass da was geht. Diese Spekulationen wurden dann in der 2. Halbzeit vollends bestätigt, als Patrick Moritz in der 63. nach einem furiosen Alleingang das Ding zum 2:0 reinmachte. Kurz darauf ham die Ostsee-Schalker zwar noch den Anschlusstreffer geschafft, aber zu keiner Zeit haben sie wirklich Druck aufs Babelsberger Tor entwickeln können. Am Ende ein verdienter Sieg für Null Drei…

Kleine Collage
Kleine Collage vom Spiel

Choreo zum Spiel
Choreo zu Beginn des Spiels

Die Rostocker Deppen vor dem Platzsturm
Ostdeutsche Deppen, Prolls und Junghools vor dem Platzsturm (oder besser: dem kläglichen Versuch eines Platzsturms)

Randnotizen: Was zur widerlichen Folklore ostdeutscher Provinzvereine gehört, dass ham auch die Ostsee-Schalker mal wieder vorexerziert. „Zick, zack – Zigeunerpack“-Rufe, ausgestreckte rechte Arme, versuchter Platzsturm nach dem Spiel, Hooligan-Scheiße nach dem Spiel. Einfach erbärmlich. Hoffen wir mal, dass sich auch in der ostdeutschen Provinz und ihren Fuszballstadien irgendwann zivilisatorische Mindeststandards durchsetzen werden

Allgemein12.09.2006 10:44h

Tja, was soll´s? Eigentlich habe ich mich gegen das Web 2.0 und alle seine Spielarten innerlich verwehrt. Vorallem Blogs erschienen mir immer wie ein Attribut metropol-urbaner Juppies, die an sich nix anderes zu tun haben, als ihre Belanglosigkeiten mit anderen von Belanglosigkeiten Geplagten zu teilen. Und schließlich ist die Summe vieler Belanglosigkeiten, nur noch mehr Belanglosigkeit.

Aber so wie es immer bei mir ist, ich kann mich wirklichen Trends nur eine gewisse Zeit lang verschließen. Als TpoinT mir gestern mitteilte, dass auch er jetzt einen Blog betreiben würde, da war der Damm gebrochen. Ab jetzt gehöre ich auch zu jenen, die mit ihren Belanglosigkeiten versuchen einen Teil der Aufmerksamkeit der modernen, metropol-urbanen Web 2.0-Users zu erheischen.




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