So, nachdem ich doch relativ lange in einem kreativen Tief festhing, es scheint nun wieder bergauf zu gehen. Das folgende Instrumental soll Zeugnis davon ablegen.

Kleine Story dazu: Auf die Idee eine Sitar einzusetzen bin ich gestern beim Autofahren gekommen. Da kam ein sehr interessantes Radiofeature über einen Kongress von Musikarchäologen in Berlin auf welchem u.a. darüber berichtet wurde welch interessante Evolution dieses Instrument doch durchlebt hat. So sei die Sitar zunächst eine hybride Mischung aus Harfe und Gitarre gewesen – ein eher volkstümliches Instrument. Im Zuge seiner Einbindung in die höfische Musik Indiens seien dann zusätzliche Ressonanzsaiten hinzukommen, was Klangfarbe und Tonumfang erheblich veränderte. Diese Entwicklung sei geradezu typisch für volkstümliche Instrumente, meinen die Musikarchäologen.

Naja, wie dem auch immer sei. Die Sitar hat auf jeden Fall einen sehr eigenen Klang, der irgendwo zwischen Hippiemeeting und cooler Loungeatmosphäre angesiedelt ist. Ich glaub ich werd öfters darauf zurückgreifen.